Rückblick — Urban Libertines Salon in 2014

Text von Bettina Homann

Im Großstadtalltag vergessen wir es leicht: wir alle sind natürliche Wesen. Die Zyklen der Natur sind auch unsere Zyklen. Auf Zeiten des Aufbruchs folgen Zeiten der Reifung, und des Rückzugs in die Stille, um Kraft zu sammeln für neue Aufbrüche. Es tut gut, sich regelmäßig darauf zu besinnen, sich mit der Natur und miteinander zu verbinden, getragen von den 5 Elementen.

Genau darum geht es bei diesen besonderen Yoga-Salons, die Yasmine Orth seit 2012 viermal im Jahr – jeweils zu den Jahreszeitenwenden – veranstaltet. Es sind Feiern des Übergangs und des Lebens in seiner Kraft und Vielfalt, abgehalten an ganz besonderen Orten hoch über den Dächern der Stadt – zunächst in der Panorama Lounge im 13. Stock des Haus Berlin an der Frankfurter Allee, seit Herbst 2014 im Proberaum von Sasha Waltz im Radialsystem.

Jeweils vier ausgewählte Lehrer aus unterschiedlichen Yogarichtungen führen durch die Praxis. Ob Moritz Ulrich, Kathleen Kloss, Annette Söhnlein, Tina Lobe, Adam Rice, Till Schröder, Nicole Rudschinat, Valentin Alex, Steph Jaksch oder Kristin Rübesamen – kaum ein renommierter Berliner Yogalehrer, der noch nicht dabei war. Die Asana-Praxis wird ergänzt durch Experimente und – manchmal durchaus herausfordernde – Erfahrungen wie die Herzfrequenzmeditation mit Kim Steeb, die Kontaktaufnahme mit unserer Kundalini-Energie, angeleitet von Mari Nil, ein herzöffnendes aztekisches Kakao-Ritual mit „Cacao-Mama“ Serap Kara oder Mantrasingen mit der Soulsängerin Ilhem Khodja.

„Es geht mir um kreative und spirituelle Reisen. Die Urban Libertines Salons sollen ganzheitliche Betrachtungsweisen und Achtsamkeit vermitteln, das Bewusstsein für mehr Miteinander fördern und natürlich inspirieren und Spaß machen“, so Yasmine Orth.

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Fotografie: Katharina Krug, Patricia Staffa, Shirin Ourmutchi 
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